Atelier Eva Brexendorf

Straßentor 1
27726 Worpswede

Telefon +49 4792 955944
Fax +49 4792 955946
Mobil +49 170 2824777

E-Mail mail@atelier-eva-brexendorf.de
Website http://www.atelier-eva-brexendorf.de

Vita

1951 in Stollberg geboren
1966 nach der Schulausbildung kaufmännische Lehre
1972 Übersiedelung nach Bremerhaven
1980 Kontakt zum „Malerwinkel“, Kunstverein in Hollen (bei Bremerhaven)
1995 Malschülerin von Erich Zimmermann in Osterholz-Scharmbeck; Begegnung mit Wolfgang Rather, Dozent für Kunst und Design an der Hochschule in Hannover
1997 Entschluss, sich im Künstlerdorf Worpswede niederzulassen
1999 Einrichtung des eigenen Ateliers
2002 Vorbereitung für eine Ausstellung in den USA, die durch einen Brand im Atelier nicht stattfindet – sämtliche Werke fallen dem Feuer zum Opfer
2003 Neubeginn und Eröffnung des aktuellen Ateliers
  Kontinuierliche nationale und internationale Ausstellungen

Die Künstlerin

Kosmische Traumwelten, magische Momente und das Gefühl ein Teil dessen zu sein, machen die Arbeiten der Künstlerin einzigartig. Ihre Bilder nehmen den Betrachter mit in eine andere Wirklichkeit. Die immer wieder unterschiedlich erscheinenden Möglichkeiten der Betrachtung, lassen jeden Einzelnen eine eigene Geschichte erleben. Von märchenhaft schön, bis zum düsteren Albtraum, bleibt das Erlebnis sehr individuell. Traumlandschaften, Phantasiereisen, unreale Wesen und Gestalten, die an surrealistische Malerei erinnern und von Sonnenlicht durchstrahlte Tiefenräumen bestimmen die Bilder der Künstlerin.

Die Traumlandschaften von Eva Brexendorf evozieren eine Bildtiefe, die ständig etwas Neues an die Oberfläche dringen lässt. Diesen besonderen Effekt erreicht sie durch eine aufwendige Technik. In mehreren Schichten trägt sie die Farbe auf und erhält ein Ergebnis voll Transparenzen und Vielschichtigkeit.

Durch das Zusammenspiel von Figürlichem und Abstraktion entwickelt sie ihre eigene Interpretation phantastisch-realistischer Kompositionen. Dahinter verbirgt sich die Idee, Realität in einem neuen, imaginären Kontext auszudrücken und sie in einer überhöhten Präzision darzustellen. Damit folgt Eva Brexendorf einer Kunstrichtung, die Mitte der 50er Jahre aufkam und ihren Ursprung in Wien bei Malern wie Ernst Fuchs hat.

In der tiefgründigen Malerei Eva Brexendorfs zwischen déjà vu und Realität sieht jeder Betrachter eine eigene Geschichte. Die im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtige Malerei Eva Brexendorfs lädt zu immer wieder neuen Sichtweisen ein.

Eva Brexendorf bei ihre Arbeit

Das Schaffen meiner Bilder erfordert die Hingabe meiner gesamten Zeit, denn das Schauen und Sichtbarmachen ist wichtiger als die Deutung. Deutung kommt, sie folgt und ist immer wieder eine Neue, eine Andere. Bilder sprechen das Unsagbare aus. Man kann sagen, die Seele malt, doch nur der Träumer sieht. Wer imstande ist vor meinen Bildern zu träumen, kommt ihrem Sinn nahe. Die vornehmliche Verwendung eines ästhetisch, kompositionellen Aufbaus, wie sie von mir lasierend dargestellt wird, führt zu einer abstrakten Kunstäußerung.

Meine Bilder wachsen aus meinem seelisch-geistigen Innenraum, anfangs keimhaft werdend, aber im Laufe der Zeit dem inneren Auge immer mehr sichtbar. So kann sich die Arbeit über Monate hinziehen, bis der Augenblick für gut befunden wird. Ich lasse meine innenwohnende Schöpferkraft wirken, versinke in meine Träume und beginne im Einklang mit mir selbst zu sein.

Es gibt ein tausendfältiges Fertigwerden mit den Gegebenheiten. Teilweise sind es akrobatische Kunststücke, denn meine Technik ist nicht auf Einfachheit zugeschnitten. Das Pendel muss zwischen beiden Extremen „Negativ – Positiv“, „Einkehr – Rückkehr“ auf dem Bildträger schwingen. Ich beginne mit der Kunst des Einschränkens, des Reduzierens.

Teilweise lasse ich mich auch zur Realität verführen. Ich lasse die Berührung mit der Außenwelt fallen und beziehe mich auf diesen tatsächlichen Augenblick innerhalb von Zeit und Raum, denn was wirklich ist, ist in diesem Moment. Mein Wunsch ist und bedrängt mich so sehr, meine Empfindungen anschaulich darzustellen.

Kunst ist immer eine Einlassung und das ständige Entstehen möglicher Traumwelten. Die Sichtweise meiner Kunst lässt den Betrachter zum Staunen bringen, wenn er bereit ist, sich darauf einzulassen.