Die Photographin Christine Steyer, eine neue Künstlerin in Worpswede, bedient sich bei ihrer fotografisch-bildnerischen Arbeit einer alten und zugleich faszinierenden Technik – der Cyanotypie.

Die Cyanotypie ist ein Verfahren zur Herstellung von haltbaren Bildern aus der Frühzeit der Fotografie. Ihre Wirkung beruht auf dem Einsatz von Eisensalzen. Der Einsatz dieser Technik bringt Erfordernisse mit sich, die mit der heute üblichen Fotografie nicht mehr viel zu tun haben. Durch den Einsatz der Eisensalze in Wasser entsteht ein blauer Farbton; daher auch der in Deutsch gebräuchliche Name Blaudruck oder Eisenblaudruck. Die Cyanotypie kann auf ganz verschiedenen Untergründen, wie Papier, Holz, Stein oder Glas angewandt werden. Das daraus entstehende Bild ist so nicht reproduzierbar. Somit ist jede Cyanotypie ein Original.

Eine sehr ausführliche Erklärung der Technik durch Christine Steyer, aber vor allem natürlich die daraus entstandenen Cyanotypien lassen sich -zum ersten Mal in Worpswede- anlässlich der Eröffnung des "KUNSTKONTOR" erfragen und ersehen. Vier Rechtshänder und ein Linkshänder wollen dort der zeitgenössischen Kunst in Worpswede zusätzlichen Raum geben und einen lebendigen Ort des Austauschs und der Kommunikation schaffen.

Unsere Ausstellung mit Christine Steyer ist hier zu finden

den 06. Oktober 2015

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Man findet selten Menschen, in denen sich so viele Eigenschaften und Interessen verbinden, wie in der Malerin Viktoria Diehn. Wir waren, trotz weniger persönlicher Treffen, sofort von Ihrer starken Persönlichkeit gefangen.

Viktoria Diehn hat in allen Stationen ihres Lebens beeindruckt. Mit am faszinierendsten jedoch ist Ihr künstlerisches Leben; zielgerichtet, unbeirrbar und konsequent.

Die Landschaft und das Pferd dominieren in ihrem Werk. Früh tauchen die kraftvollen und dynamischen Tiere in ihren Bildern auf. Ob in naturalistischer Form, als Umrisslinie oder Fragment, immer sind sie präsent. Das Pferd, scheinbar wie zufällig in eine dem Auge des Betrachters sich nicht sofort erschließende Landschaft versetzt, wirkt in vielen Werken fast wie ein “Markenzeichen” der Künstlerin.

Doch was sind Worte zu Bildern? Wir freuen uns sehr über Viktoria Diehns Premiere bei uns!

Sie ist hier zu finden

den 22. September 2015

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Der in Kiel geborene Maler Thomas Landt hat viele Jahre in Worpswede gelebt und gearbeitet. Sein Thema ist die Nähe zu Menschen und die Kunst des Lebens. Er wird mit Worpswede und uns stets verbunden bleiben.

In den letzten Jahren zog es ihn immer mehr in den Norden bis er im äußersten Nordwesten Deutschlands, auf der Insel Sylt eine neue Heimat gefunden hat. Er wurde mit offenen Armen empfangen und konnte sich und seine Kunst von Beginn an in das Inselleben einbringen.

Alles begann mit "Sylt meets Worpswede" einer Ausstellung mehrerer Worpsweder Künstler, die Petra Nies, Vorsitzende des "Verein der Sylter Kunstfreunde" ins Leben gerufen und organisiert hat. Thomas Landt und seine Familie -die ganze Künstlerfamilie Landt- waren Vorreiter eines von da an gepflegten Austausches von Sylter und Worpsweder Künstlern.

Thomas Landt hat auf Sylt sein Glück gefunden. Er hat für einen künstlerischen Aufbruch der Insel gesorgt, ist durch seine Atelierräume in der "Kunststiftung Fuxbau" symbolisch mit einem Generationswechsel der Kunst auf Sylt verbunden und hat dort aktuell die Hamburgerin Birgit Friese geheiratet.

Der künstlerische Ausdruck seiner puren Lebensfreude ist hier zu finden

den 29. Juli 2015

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Der Name Heini Linkshänder wird für immer mit Worpswede verbunden sein.

Seine ungeheure Energie, sein wacher und stets zum Widerspruch geneigter Geist ließen ihn zu einem der Unangepassten im Worpsweder Kunstbetrieb werden und wurden auch mehr und mehr zu seinem Flair.

Museen haben umfangreiche Schenkungen seiner Werke erhalten und honorieren dies mit wiederkehrenden Ausstellungen.

Durch die langjährige und tiefe Freundschaft zu Daniela Platz, Urenkelin von Heinrich Vogeler und Gründungsstifterin der „Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh“, entschloss sich Linkshänder schon zu seinen Lebzeiten sein gesamtes grafisches Werk an das Museum „Haus im Schluh“ zu übereignen und dieses bis zu seinem Tod in 2012 weiter zu ergänzen.

Vom 8. Februar bis 14. Juni 2015 würdigte das „Haus im Schluh“ dies mit einer sehr ausführlichen Ausstellung.

Mit unserer Aktualisierung zeigen wir jetzt -auf elf thematisierten Seiten- einen neuen, erweiterten Blick auf das Werk des Künstlers.

Der richtige Startpunkt um alles zu entdecken ist in diesem Fall hier zu finden

den 27. Juni 2015

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Nahezu zeitgleich mit ihrer aktuellen Ausstellung am Modersohn-Haus, Worpswede, haben wir eine -im wahrsten Wortsinn- über Jahre geplante Premiere realisieren können. Wir freuen uns sehr über die Teilnahme der Malerin Ivanka Svobodova-Rinke auf unserer Website.

Die Malerin lebt und arbeitet seit 1984 in Worpswede und hat sich aktuell der monochromen Malerei gewidmet. Die bei ihren letzten Bildern vorherrschenden Farben sind Rot und Gelb. Diese Farbwahl erscheint nicht zufällig, da sich Ivanka Svobodova-Rinke über viele Jahre mit fernöstlichen Religionen und Traditionen beschäftigt hat. Nur beispielweise sollen hier 1985 ein Aufenhalt in Sri Lanka und 2006 eine Reise nach Osttibet mit Aufenthalt in Pal Demo Tashi Choeling Monastery Erwähnung finden.

Im Gegensatz zu früheren, grafisch betonten Werken, die eine Klage gegen Unfreiheit waren, laden die aktuellen, expressionistischen Bilder zur Meditation und einem Versinken in mystische Farben und Flächen ein.

Der richtige Startpunkt um alles zu entdecken ist in diesem Fall hier zu finden

den 02. Mai 2015

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Norbert Schwarzers künstlerische Wurzeln sind aus den sehr kleinen Dingen entstanden. Klein in den Abmessungen aber groß in Aussage und Inhalt.

Erste gestalterische Erfahrungen konnte er durch seine, in Worpswede sehr bekannten, Bleistiftminiaturen sammeln. Gleichzeitig lernte er die Goldschmiedekunst in der Werkstatt des international geachteten Meisters Hadfried Rinke.

Immer gehalten hat sich seine Liebe zu kleinen und kleinsten Formaten. Heute formt er zum Beispiel nur einige Zentimeter kleine Fabelwesen -bald bei uns zu sehen- und gießt sie in Bronze. Dies hält ihn andererseits nicht von großformatigen Ölbildern und Kollagen ab.

Sein charakteristischer Humor und seine Ironie, fast gefürchtet in der Vergangenheit, sind in feiner Form in vielen seinen Werken zu finden. Wo bist Du, fragt er zum Beispiel im Titel eines seiner neuen Werke und meint in dieser Kollage Nofretete, deren materieller Verbleib archäologisch bis heute nicht geklärt ist.

Wir haben seine gesamte Ausstellung bei uns überarbeitet, neu organisiert und vierundzwanzig neue Bilder hinzugefügt. Es lohnt sich, sie zu finden und in den Werken auf die kleinsten Details zu achten.

Der richtige Startpunkt um alles zu entdecken ist in diesem Fall hier zu finden

den 28. März 2015

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Mit Stefan Ringeling, schon von Anfang an in unserem Internetkatalog präsent, setzen wir die Reihe der Aktualisierungen fort. Der Maler führt die Entwicklung seiner nur scheinbar photorealistischen Ölmalerei konsequent weiter und überrascht den aufmerksamen Betrachter dabei mit verblüffenden Details.

Vor allem seine neuen Landschaftsbilder erfordern eine sorgsame Motivsuche und umfangreicher Vorbereitungen bis zum fertigen Bild. Der Künstler findet ein geeignetes Motiv und fotografiert dieses immer wieder mit verschiedenen Kameraeinstellungen zu unterschiedlichen Tageszeiten, bis es fast genau seiner bereits vorhandenen Vorstellung entspricht. Dieser Prozess gelingt nur mit großer Geduld und Einfühlungsvermögen um exakt den richtigen Moment für die Aufnahme zu finden.

Im Atelier werden die Fotomotive zuerst mit Zeichenkohle auf die vorgesehene Leinwand skizziert. Erst dann ist die Phase der Vorbereitung abgeschlossen und das eigentliche Bild wird fertiggestellt. Die erste Untermalung geschieht mit Hilfe von stark verdünnter Ölfarbe, wie auch im weiteren Prozess nur noch Ölfarbe zur Anwendung gelangt. Besondere Effekte erzielt Stefan Ringeling mit gezielt verlaufenden oder besonders kräftig aufgetragenen Farben. Die gekonnte Schichtung der Farben übereinander sorgt für eine plastische Darstellung mit viel Tiefenschärfe.

Stefan Ringelings neue Werke sind hier zu finden

den 22. Februar 2015

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Liebe Freundinnen und Freunde,

einen guten Rutsch und ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr! Die allerbesten Wünsche und viele kreative Grüße - auf einen tollen Start in das Jahr 2015!

2014 konnten wir mit einer komplett neue Website starten. Dieses Mal starten wir mit einem neuen Service, in Form einer kleinen, quadratischen Graphik rechts neben "IMPRESSUM". Einfach mal ausprobieren! :-)
(garantiert harmlos)

den 01. Januar 2015