Neue Arbeiten von Lothar Brix

15. November 2016

Sie sind zum großen Teil auf der Kanareninsel La Palma entstanden. Zur Zeit findet dort eine Ausstellung seiner Arbeiten im Centro Cultural in El Paso statt. Die Farbe Rot dominiert neben Ockertönen, die Lothar Brix mit selbst hergestellten Pigmenten aus palmerischen Lavaverbindungen wie Tuff, Trachyt und Tephrit herstellt. Dazu gesellen sich die unterschiedlichsten Weißtöne, die diesen Bildern eine helle und leichte Note geben. Neben solchen oft großformatigen informellen materialbetonten Arbeiten widmet sich Lothar Brix neuerdings auch kleineren Formaten. Er entwickelte eine Technik, die im Resultat ein wenig an Lithographie erinnert. Die Farbpalette konzentriert sich hier meist auf Rot sowie Sienna- und Umbratöne.

In seinem Beitrag zum Liebermann-Projekt 2016 in der Bremer City-Galerie zum Thema Sport - anläßlich der Max- Liebermann-Ausstellung in der Bremer Kunsthalle (Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport) - schuf Lothar Brix skurrile Sportlerfiguren, die den Spaß am Sport in grotesken und kuriosen Verrenkungen persiflieren und den Betrachter zum Schmunzeln animieren. Diese Arbeiten entstanden teilweise bei einem internationalen Künstlertreffen von EuroArt im Juni 2016 in Murnau am Staffelsee.

Die neuen Arbeiten finden sich hier

Franziska Hofmann

26. Mai 2016

Auch heute besitzt Worpswede noch immer eine große Anziehungskraft für junge Künstlerinnen und Künstler. Franziska Hofmann ist ein aktueller Beweis dafür. Die in Karl-Marx-Stadt -dem heutigen Chemnitz- geborene Malerin, zog es früh zum Studium der bildenden Künste, der Geschichte und Archäologie nach Berlin. Ihre Studien schloss Sie 2007 ab und arbeitete danach freiberuflich als bildende Künstlerin, sowie als Meisterschülerin bei Professor Held in Berlin.

Seit 2015 lebt und arbeitet sie in Worpswede. Eines ihrer herausragenden Themen ist der Mensch im Raum. Oder ist es der Raum um den Mensch? Ihre Bilder zeigen verwinkelte Räume, Architekturzeichnungen oder Stadtpläne und mittendrin der Mensch.

Weitere Informationen und ihre Arbeiten finden sich hier

Heinrich Schott

19. März 2016

Mit ungefähr 50 ausgewählten Zeichnungen -für seine Seiten bei uns- hat unser Freund Heinrich Schott sich und uns eine große Freude gemacht. In all der Ernsthaftigkeit, mit der der Künstler seine Arbeit betrachtet und seine Kunst entwickelt, ist auch immer etwas erstauntes, spielerisches, erhalten. Dies zeigt sich zum Beispiel in seiner Freude am Blues, beim Texten und Komponieren seiner Lieder*, aber nirgendwo kommt es so stark zum Ausdruck wie in seinen Zeichnungen.

*In diesem Zusammenhang weisen wir auf ein Konzert von Heinrich Schott, mit eigenen Kompositionen und Texten, am 20. August 2016 um 19:00 Uhr in seinem Atelier in! Save the date!

"Der Mensch … ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

Mit diesem Zitat von Friedrich Schiller und mit Heinrichs eigenen Worten wollen wir auf seine neue Zeichnungen hinweisen:

"Das Zeichnen bildet seit Anfang an den Kern oder – anders gesagt – das Rückgrat meiner Arbeit, unter anderem, weil es mir die Möglichkeit bietet, frei zu erzählen. Das heißt für mich, der Phantasie freie Fahrt zu geben, um sich den Impulsen und Assoziationen des Moments zu überlassen, damit sich die ureigene verschlungene Phantasiewelt auf dem jungfräulichen Blatt frei entfalten kann.

Ein Kritiker schrieb schon vor Jahren über mich: "Der Künstler Heinrich Schott zeigt die Welt in grotesker Verkleidung". Zu viel der Ehre!! So grotesk, wie diese Welt sich darstellt, kann ich sie beim besten Willen nicht zeigen.

Manche Zeichnungen brauchen lange, Tage oder Wochen. Andere entstehen in Sekundenschnelle – aus dem Moment heraus. Wenn die Geschichte erzählt ist, Schluss! Meine Zeichnungen begreife ich als Erzählungen, Gedichte oder Short Stories. Ich denke, es lohnt sich durchaus, ein wenig Zeit mit ihnen zu verbringen, damit sie sich öffnen. Eine gute Geschichte sollte man langsam und mit Genuss lesen und einen guten Wein sollte man nicht stürzen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen."

Ihr Heinrich Schott

Die Arbeiten: "Mitternachtsgarten" und "Nota Bene"

Einen guten Rutsch und ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die allerbesten Wünsche und viele herzliche Grüße - auf einen tollen Start in ein wunderbares 2016!

Auch zu diesem Jahreswechsel können wir Neues berichten:

Erstens haben wir uns stark für ein Weiterbestehen des Vereins "Künstlerhäuser Worpswede e.V." und damit für den Erhalt der Atelierhäuser Vor den Pferdeweiden 16, 27726 Worpswede engagiert. Seit letztem September hat sich dort um den Programmleiter Tim Voss ein neuer Vorstand etabliert und sich mit viel Elan und neuen Ideen einer Worpsweder Institution verschrieben, die seit 1965 besteht und als eine der Kernkompetenzen des Künstlerortes Worpswede unbedingt weiter bestehen muss. Eine der Aufgaben des Vereins ist der Erhalt einer lebendigen, kreativen Gegenwartskunst in Worpswede und damit ist er natürlich Partner unserer Website und unserer seit dem Jahr 2000 selbst gesteckten Ziele.

Zweitens haben wir, gemeinsam mit Andreas Blohm und anderen, seit über einem Jahr an einem Webportal gearbeitet, welches aktuell online geht. Im Rahmen der "EuroArt - European Federation of Artists' Colonies" stellen wir ab jetzt unsere Ressourcen auch ausgesuchten, zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern in ganz Europa zur Verfügung. Das Ziel ist eine Plattform zur europaweiten Präsentation und Förderung von Kunst und Kultur, mit enzyklopädischem Charakter. Zu diesem Zweck haben wir die Domain euroArt.gallery registriert und freuen uns auf vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserem Projekt. Das Künstlerdorf Worpswede ist unsere erste Referenz und mit Rat und Tat von Anfang an dabei.