Premiereausstellung mit dem Maler Tobias Weichberger

12. Dezember 2019

...Tobias Weichberger gehört zu den herausragenden Künstlern Worpswedes in den letzten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Er war Zeichner, Graphiker und Maler. Zahlreiche Einzelausstellungen u.a. in Berlin, Bonn, Hamburg, Münster, Oldenburg und Worpswede machten ihn bekannt. 1989 erhielt er den Förderpreis Kultur des Landkreises Osterholz. In den Jahren 1989 – 1990 entstanden großformatige Aktbilder, oft als Diptychon gestaltet, die der Künstler „Meine Madames“ nannte. Mit diesem Zyklus starten wir unsere erste Ausstellungsseiten über Tobias Weichberger.

Weichberger hat in Berlin studiert und da auch seinen Meisterschüler gemacht. Er kommt aus der Schule der Photorealisten, hat das, was in New York gemacht wurde, hier in der Bundesrepublik Deutschland, wo es oft eigentlich nur Varianten gab auf das Vorhergedachte und Gemalte, weiter entwickelt. Bei ihm kommt dazu die Groteske und das Absurde, die sich verwickeln lassen in den Gegenstand: das Waschbecken hat Durst, es hat zu lange niemand im Zimmer gewohnt, in dem es steht, es möchte auf seinen gezeichneten drei beinen fortgehen und sich eine Frau auf der Straße suchen, die sich wieder darin wäscht, die Wasser hineinfüllt und es auch wieder ausleert...

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Aktualisierungsausstellung mit dem Maler Stefan Ringeling

21. September 2019

...heute freuen wir uns, eine Aktualisierung von Stefan Ringelings Ausstellungsseiten bei uns zeigen zu können. Stefan Ringeling ist seit dem Jahre 2000 bei uns zu finden und ist somit einer der ersten Künstler auf unserer Website. Offensichtlich ist er uns -demnächst- 20 Jahre gewogen geblieben.

Er ist einer der ruhigen, introvertierten Künstler. Mit seinen Arbeiten zeigt er immer wieder -in seiner unaufdringlichen, geraden Art- bekannte Motive in einer neuen, spannenden Darstellung. Sei es bei seinen Daily Paintings, die über einen Zeitraum von einem Jahr auf der Insel Sylt entstanden sind, sei es bei seinen impessionistischen und zugleich realistisch anmutenden Ölgemälden, die den Hauptteil seines Schaffens ausmachen. Er zeichnet damit seine Motive, wie Moore, Küsten oder Wälder als bedrohlich, ungezähmt oder auch als natürlich und friedlich. Dieser Spannungsbogen zeigt, unter anderem, die Natur in ihrer natürlichen Wechselhaftigkeit und Reinkarnation.

Darüber hinaus war Stefan Ringeling in den letzten Jahre einer der Initiatoren verschiedener künstlerischen Zirkel und gemeinsamen künstlerischen Arbeiten mit Künstlern aus Worpswede und Gästen. Erwähnt sein soll hier der "Worpsweder Salon", oder Stefan Ringelings wertvolle Fotodokumentation anläßlich des von Katharina Groth, David Dideboulidze und den Künstlerhäusern veranstalteten "Ausnahmezustand" in den Räumen des ehemaligen Hotel Eichenhof, Worpswede

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Premiereausstellung der Malerin Ursula Barwitz

15. August 2019

...die Premiere mit Ursula Barwitzki war eine Herausforderung der besonderen Art. Im November 2018 erreichte uns eine eMail von ihr; sie hätte durch Zufall unsere Website entdeckt und könnte nicht verstehen, warum sie darin noch keine Erwähnung findet. Zwei Dinge waren schnell klar: Wir arbeiten nicht genug an unserer PR -unsere Website gibt es seit fast 20 Jahren- und, selbstverständich, Ursula Barwitzki muss auf unserer Website "Erwähnung" finden.

Wir haben uns bei einem ersten Treffen sofort gut verstanden und dies ist das -vorläufige*- Ergebnis:

Ursula Barwitzki ist seit circa 30 Jahren in Worpswede als vielseitige, zeitgenössische Künstlerin aktiv. Sie hat die "Kunstschule Paula" und den "neuen worpsweder kunstverein nwwk" maßgeblich mit gegründet. Vorausgegangen ist ein Studium der freien Malerei in Warschau, ein Studium im Fach Erwachsenenbildung, Bereich Kunst, Universität Bremen und mehrere Studienaufhalte im Ausland. Auf ihrer Profilseite finden sich dazu alle relevanten Informationen.

Ihr neuestes Projekt, "Kinderbildnisse" ist durch eine häusliche Aufräumaktion entstanden. Dabei stößt Ursula Barwitzki auf eine Schachtel mit alten Farb-Negativen. Fotografien aus dem Familienleben: sie selbst im Spiel mit ihrem Sohn, ihr Patenkind, Kinder aus der Nachbarschaft und mehr. Die Dia - Negative lassen Ursula Barwitzki nicht mehr los und sie entscheidet, diese großformatig in Malerei umzusetzen. Perfekt beschrieben wurde diese Transformation durch Dr. Rainer Beßling, einem Kunstkritiker und Kulturjournalist.

Eine ihrer letzten "realen" Ausstellungen, „Feminin und Furios I“ wurde in der Kunsthalle Netzel, Worpswede gezeigt. Wir zeigen die Bilder in den Verzeichnissen "Nah und Fern I - III". Darüber und über Ursula Barwitzkis Kunst im Generellen ist eine ausführliche Beschreibung durch den Kunsthistoriker Dr. Hans-Joachim Manske zu finden.

*Wir hoffen auf viele Aktualisierungen mit Ursula Barwitzki in der Zukunft!

Doch nun sind genug Worte zu Bildern gemacht...

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Auf einen guten Rutsch in ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr

31. Dezember 2018

Liebe Freundinnen und Freunde,

von uns die allerbesten Wünsche für einen tollen Start in ein wunderbares 2019, mögen alle Eure Inspirationen, Vorhaben und Träume in Erfüllung gehen.

Die Kunst der Gegenwart, in Worpswede und International, wird uns auch in 2019 weiter beschäftigen und wir hoffen gemeinsam mit "unseren" Künstlerinnen und Künstlern, einige der geplante Ausstellungen realisieren zu können.

Die Künstlerhäuser Worpswede -die uns immer noch am Herzen liegen- haben in 2018 eine Kaskade von Ausstellungen geschaffen. Das Motto und der Titel: "Ausnahmezustand"

Die Kuratorin und künstlerische Leiterin Katharina Groth und der Worpsweder Künstler David Didebulize hatten die Idee und konnten den Vorstand der Künstlerhäuser für dieses Projekt gewinnen. In einem temporären Ausstellungsraum -einem wunderschönen verlassenem Hotel- wurden neue Events im Rythmus von 14 Tagen realisiert. Im Rahmen dieses Projektes arbeiteten 63 internationalen und nationalen Künstler*innen in 16 Ausstellungen und zeigten die unterschiedlichsten zeitgenössischen Kunstproduktionen. Ein wahres Feuerwerk der Gegenwartskunst! Unsere große Anerkennung und unser Dank für diese fantastische Leistung gehören Katharina Groth und David Didebulize, wie auch allen direkt beteiligten Künstlern, Helfern und Förderern.

Unser Projekt euroArt.gallery wächst langsam, Schritt für Schritt, weiter. Die Adresse: https://euroart.gallery/ Die Idee: Für alle Mitglieder der euroArt Künstlerdörfer die Möglichkeit zu schaffen, ihre Gegenwartskunst auf einer gemeinsamen, englischsprachigen Website präsentieren zu können. Die Liste der realisierten und geplanten Teilnehmer ist: Die "KUNSTVEREENIGUNG" Katwijk, das "TUSCULUM" Murnau, die "DÖTLINGEN STIFTUNG" sowie die Künstlerdörfer Kronberg, Grötzingen und die Künstlervereinigung Dachau. Wir sind hoffnungfroh Ende 2019 wieder ein wenig mehr erzählen zu können.

In 2019 werden wir unsere Ausstellungen auf der WORPSWEDER-GEGENWARTSKUNST mit Ursula Barwitzki und Tobias Weichberger beginnen. Darüber hinaus wird es ein Jahr der Aktualisierungen und Stefan Ringeling macht hier den Anfang. Es werden sich spannende Weiterentwicklungen der Künstler und Künstlerinnen finden lassen. Wir freuen uns darauf.

Herzliche Grüße

Tanja & Thomas Haiss