Premiereausstellung für den Bildhauer Bernd Altenstein

3. Dezember 2018

mit Bernd Altenstein schließt sich der Kreis der Worpsweder Bildhauer auf unserer Website. Bernd Altenstein beschäftigt sich thematisch mit dem Menschen in seiner individuellen, aber auch in seiner gesellschaftlichen Entwicklung. Seine einzelnen Figuren und seine Figurengruppen sollen beim Betrachter kritisches Denken auslösen. Altensteins Plastiken definieren auch den sie umgebenden Raum und nicht nur sich selbst.

So finden sich zahlreiche seiner Werke im öffentlichen Raum, auf Plätzen und an Gebäuden, wie der „Stadtgeschichtsbrunnen“ in Schöningen oder der „Frauenbrunnen“ in Braunschweig. Am Holler See in Bremen realisierte er vier Großplastiken und in den Bremer Wallanlagen ist die Skulptur „Das Ende“ installiert.

Bernd Altenstein prägte zusammen mit Waldemar Otto (der seit vielen Jahren ebenfalls in Worpswede sein Atelier hat) die figürliche Bildhauerei in Bremen. Von 1975 bis 2009 unterrichtete er im Studiengang Plastik an der Hochschule für Künste in Bremen. Und bis heute lebt er in Bremen, doch in Worpswede betreibt Altenstein seit 1994 mit der Bildhauerin Gisela Eufe eine Ateliergemeinschaft.

Nach Worpswede gelangte der Bildhauer erst als Tourist und interessierte sich während dieser Besuche vor allem für Hoetgers expressive Bauten aus den 1920er Jahren, die massiv den Ortskern prägen. In den 1990er Jahren führte Altenstein die Suche nach einem Arbeitsraum zurück in das Künstlerdorf. Eine als Lager genutzte Scheune nahe dem alten Ortskern baute er gemeinsam mit Gisela Eufe und Christoph Fischer zum Atelier um.

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Premiereausstellung für die Bildhauerin Gisela Eufe

5. Juli 2018

nach einer langen Pause, aber mit großer Freude und neuem Elan melden wir uns heute mit einem Newsletter für die Ausstellungsseiten der Bildhauerin Gisela Eufe zurück.

Meine Skulpturen entstehen in meinem Kopf, sagt Gisela Eufe. Sie nähert sich ihrer Bildvorstellung nicht über die zeichnerische Skizze und selten nur über den Bozetto.

Gisela Eufes Hauptthema ist die menschliche Figur. Sie agiert nicht. Es gibt kein gestisches Drama. Sie ist einfach da, gehalten in den Achsen des Raumes. Diese Skulpturen sind nicht nur als weibliche Figur zu verstehen, da sie zumeist aus Figur und Podest oder Figur und Block, Figur und Sessel bestehen – also als Komposition erkannt werden müssen, die sich erweitern kann zu einer neuen Thematik Frau, Tier und Pflanze oder einem Szenario aus Frauen in einer Architektur.

Mit dieser Auffassung von Form und Farbe steht Gisela Eufe in der Diskussion gegenwärtiger figürlicher Plastik, die frei von der Tradition eines weißen klassizistischen Skulpturbildes oder der Dualität von hellem Marmor und dunkler Bronze zur Zeit Rodins Form und Farbe in einem Werk als Ausdrucksträger sieht. Farbe ist hier nicht Malerei, sondern Fassung einer Form in einem autonomen künstlerischen Zugriff.

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Auf einen guten Rutsch in ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr

31. Dezember 2017

Liebe Freundinnen und Freunde,

von uns die allerbesten Wünsche für einen tollen Start in ein wunderbares 2018, mögen alle Eure Inspirationen, Vorhaben und Träume in Erfüllung gehen.

Die Kunst der Gegenwart, in Worpswede und International, wird uns auch in 2018 weiter beschäftigen und wir hoffen gemeinsam mit "unseren" Künstler-innen, viele der geplante Ausstellungen realisieren zu können.

In 2017, wie schon in 2016, haben wir, unter vielen anderen, viel Energie in die Entwicklung der Atelierhäuser Worpswede investiert. Der Trägerverein "Künstlerhäuser Worpswede e.V." ist nach wechselvoller jüngerer Geschichte seit Mitte 2015 in einem kontinuierlich erfolgreichen Prozess der Wieder(auf)erstehung. Auch in 2018 wollen wir mit ganzem Herzen an dieser Entwicklung weiterarbeiten.

Die Atelierhäuser haben eine jahrzehntelange Tradition in der Förderung nationaler wie internationaler Künstlerinnen und Künstler. Zahlreiche ehemaligen Stipendiaten haben sich in Worpswede niedergelassen und wurden, viele international, bedeutend. Heute nutzen nicht wenige den Service unserer Website. Dadurch empfinden wir uns als natürlichen Partner des Vereines und der Atelierhäuser und freuen uns, dass dort für 2018 alle Zeichen auf Erfolg stehen.

Ein weiteres Projekt mit dem wir uns seit geraumer Zeit beschäftigen ist die Förderung zeitgenössischer Künstler aus anderen Künstlerdörfern Europas. Diese Initiative fügt sich in den Rahmen der euroArt Federation und wird von dieser unterstützt. In 2017 wurden die ersten sichtbaren Erfolge für unser Projekt "euroArt.gallery" erreicht. Die "KUNSTVEREENIGUNG" Katwijk und das euroArt Mitglied "TUSCULUM" Murnau haben uns erste Beiträge ermöglicht. Die "DÖTLINGEN STIFTUNG" der Künstlerkolonie Dötlingen hat ihre Teilnahme zugesichert. Ein kurzer Besuch auf https://euroart.gallery/ lohnt sich also schon!

Unsere Ausstellungen auf der WORPSWEDER-GEGENWARTSKUNST in 2018 werden wir mit Gisela Eufe und Bernd Altenstein beginnen und wir freuen uns darauf.

Herzliche Grüße

Tanja & Thomas Haiss

Geplante Ausstellungen

Premieren Aktualisierungen
Ursula Barwitzki Viktoria Diehn
Tobias Weichberger Irmela Ehrmann
Hans J. Rath AnnCatherine Herrmann
Michael Hermsdorf Uwe Häßler
Birte Hölscher Frauke Migge
Waldemar Otto
Oliver Zabel

und:

... SCHMUCK KUNST WERKE ... Worpswede und sein Schmuckkünster-innen ...

Zu diesem Thema soll hier eine Dokumentation über die Geschichte des Worpsweder Schmuck Designs und ihrer Protagonisten gezeigt werden. Auch dafür hoffen wir weiter auf eine Realisierung.